PatientInnen- und Pflegeombudsschaft (PPO) des Landes Steiermark

Die PatientInnen- und Pflegeombudsschaft (PPO) wurde 1992 beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung  eingerichtet. Heutige Grundlage ist das Gesetz über die PatientInnen- und Pflegevertretung aus 2003.

​Zweck der PPO ist die Wahrung und Sicherung der Rechte und Interessen von PatientInnen von Krankenanstalten, von BewohnerInnen von Pflegeeinrichtungen, Klientinnen/Klienten mobiler Dienste sowie Personen, die die Dienste freiberuflich tätiger Angehöriger von Gesundheitsberufen in Anspruch nehmen.

Die Aufgaben der PPO im Sinne der Ombudsfunktion umfassen die Bearbeitung von Beschwerden über eine Behandlung in einer steirischen Krankenanstalt, welche auf Wunsch der Patientin/des Patienten hinterfragt und im Rahmen eines kostenfreien Schlichtungsverfahrens fallweise auch begutachtet werden.
Weiter berät die PPO beim Erstellen eines Antrags an den Patientenentschädigungsfonds (für Behandlungsschäden ab 1.1.2001, bei denen eine Haftung des Rechtsträgers einer Fondskrankenanstalt nicht eindeutig gegeben ist) und bietet kostenfreie Begleitung zu den Sitzungen an.

Die PPO kann auch auf Wunsch von Betroffenen/Angehörigen und Vertreterinnen/Vertretern von Gesundheitseinrichtungen beratend/vermittelnd/vernetzend tätig werden. Damit wird zur Aufklärung von Mängeln/Missständen beigetragen und es können Empfehlungen abgegeben werden.
Ebenso Teil des gesetzlichen Auftrags ist die Entgegennahme von Anregungen/Beschwerden aus Pflegeeinrichtungen oder mobilen Diensten der Steiermark zur Prüfung und Aufklärung.

Kontakt

PatientInnen- und Pflegeombudsschaft  
8010 Graz , Friedrichgasse 9
+43 (316) 877 3350