Selbsthilfe für Betroffene & Angehörige

In der Steiermark widmen sich zahlreiche Initiativen aktuellen Bedürfnissen kranker Menschen, die in der angestrebten Form von öffentlichen Einrichtungen nicht angeboten werden.

Selbsthilfegruppen im psychosozialen Kontext existieren in verschiedenen Regionen der Steiermark. In vielen Fällen stehen für Treffen die Räumlichkeiten der psychosozialen Einrichtungen zur Verfügung. Eine umfassende Liste der in der Steiermark existierenden Selbsthilfegruppen führt die vom Verein Sozial- und Begegnungszentren (SBZ) geführte Selbsthilfekontaktstelle (Tel.: 0316/681325; E-Mail: info@sbz.at; www.sbz.at). Sie steht im Bedarfsfall auch mit Rat und Hilfestellung zur Seite. Österreichweit informiert über Selbsthilfegruppen SIGIS, der Selbsthilfeschwerpunkt des Fonds Gesundes Österreich (Tel.: 01/8950400; www.fgoe.org). Das Informationsportal www.depri.at bietet zudem umfangreiche Informationen rund um das Thema Depression für Menschen, die an dieser Erkrankung leiden und sich auch in einem Forum austauschen möchten. 

Betroffenen-Bewegung: Der Prozess dauerte viele Jahre: unter dem Schlagwort des "Trialoges" sollen Betroffene von passiven empfängern psychiatrischer Dienstleistungen zu aktivmitgestaltenden Menschen werden. Sie sollen ermutigt werden - entsprechend dem übergeordneten Ziel der psychosozialen Versorgung - ihr Leben wieder für sich selbst in die Hand zu nehmen und möglichst ohne psychiatrische Einrichtung zurecht zu kommen. Das bedeutet gleichzeitig die effektivste Form einer Entstigmatisierung.

 

Folgende Einrichtungen bieten sowohl Betroffenen als auch Angehörigen Selbsthilfe an: